WR: Rebellion – Kapitel 3, Teil 2 und 3

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Willkommen zurück! Im zweiten und dritten Teil des dritten Kapitels begegnen wir weiteren Figuren, sowohl im Dorf als auch außerhalb, und das eine oder andere Rätsel lichtet sich vielleicht. Ein wenig. Soll ja spannend bleiben 😉

Babylon is everywhere

Apropos lichten — auch heute hat das Update wieder eine kleine Verspätung, weil ich letzte Nacht noch bis in die Puppen (wundervoller Audruck, übrigens) an der englischen Übersetzung gearbeitet habe. Und wie das so läuft, fallen mir dabei regelmäßig noch unrunde Stellen der deutschen Fassung auf, und die muss ich dann erst ausbügeln … Das hab ich aber heute Nacht um 1 Uhr nicht mehr geschafft -.-

Anyway, hier kommt die überarbeitete revisionierte Fassung der Überarbeitung … oder so 🙂

Falls du heute zum ersten Mal in den Blog schaust, fang am besten mit dem ersten Kapitel an.

For the English version, please follow my Second Life blog Joey’s Café!


SF-Abenteuer 'Worlds Rising: Rebellion', Kapitel 3 Teil 1 - (c) 2019 JoeySL

In dieses Coverbild habe ich folgene Bilder eingearbeitet:
‚Rural Village Farm‘ by Tibor Janosi Mozes from Pixabay
‚Conference Table‘ by StartupStockPhotos from Pixabay

Worlds Rising: Rebellion

Kapitel 3, Teile 2 und 3

Ashok ließ Ole vorangehen. Der ältere Ratsdiener schaute sich nicht einmal nach ihm um, und Ashok fragte sich, ob Ole wohl wusste, warum man ihn zum Rat rief. Angesichts der allgegenwärtigen Tabus wahrscheinlich nicht. Er hatte nie viel vom Rat gehalten und war überzeugt, sie weihten üblicherweise nur diejenigen ein, bei denen es unumgänglich war. Das hieß normalerweise, sie wussten sowieso schon Bescheid oder man brauchte sie, um ein bestimmtes Problem zu lösen. Ole gehörte ganz sicher weder zur einen noch zur anderen Gruppe.

Dafür wusste Ashok ganz genau, was auf ihn zukam. Seit der sogenannten Rückkehr hatte man ihn schon dreimal vor den Rat zitiert. Beim ersten Mal hatten sie ihn noch zusammen mit den übrigen ‚Rückkehrern‘ befragt. Er hatte versucht, sie aufzurütteln, sie zu warnen vor den Gegenmaßnahmen der Eroberer. Sie mussten Vorsichtsmaßnahmen treffen. Die Räte konnten doch nicht wirklich glauben, der Feind würde sie einfach freilassen und sich abwenden. Das wäre naiv! Sie mussten ahnen, dass an der Sache etwas faul war. Sie mussten es doch wissen!

Wieder nagten Schuldgefühle an ihm, wie schon seit Langem. Es war alles seine Schuld. Er hatte die Männer nach Hause geführt, obwohl er genau wusste, in welche Zwangslage sie das Dorf brachten. Es war nur … sie wollten einfach nach Hause! Sie vermissten ihre Familien, ihre Freunde, sie sehnten sich nach dem Gefühl von Sicherheit … Ein furchtbarer Fehler.

Tief im Innern wussten alle, sie würden nie wieder sicher sein. Und wahrscheinlich hatten sie ihre Lieben mit ihnen zum Untergang verdammt.

Immer und immer wieder hatten sie darüber diskutiert. Von Anfang an hatte Joram versucht, Ashok zu warnen, aber er hatte die Augen vor der Wirklichkeit verschlossen, er wollte einfach nur … weg … von dort. Er brauchte das Gefühl von Zuhause; die Geräusche, die Gerüche, das Lachen seiner Mutter, ihre Umarmungen, wieder umgeben zu sein von seinen Brüdern …

Aber das war selbstsüchtig.

Niemals hätte das Dorf in diese Gefahr bringen dürfen. Er hätte auf Joram hören sollen. Von ihnen beiden war sein kleiner Bruder der Verantwortungsbewusste, und Ashok bereute nichts so sehr, wie nicht auf Joram gehört zu haben. Ein Fehler, den sie womöglich alle mit dem Leben bezahlten.

Oh, er hatte versucht, seinen Fehler wiedergutzumachen, indem der den Rat überzeugte, Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen. Hatte ihnen die ganze Wahrheit über Farids missglückten Ausbruchsversuch berichtet. Über seine Hinrichtung … Lieber Himmel, bisher hatte er nicht einmal den Mut aufgebracht, ihrer Mutter zu beichten! Der Rat wusste also, die Geschichte von der wundersamen Freilassung war ein Märchen. Sie wussten, sie waren beim zweiten Versuch entkommen. Also mussten sie auch wissen, dass die Eroberer Rache üben würden! Und trotzdem hielten sie das Dorf im Unklaren – wie üblich – als könnten sie nach der ‘Rückkehr’ einfach wieder zum Normalzustand zurückkehren. Wie konnten sie so seelenruhig abwarten? Warum unternahm keiner etwas? Irgendwas?!

Sie hatten die Ratshalle fast erreicht und je näher sie kamen, umso zorniger wurde er. Bei der ersten Anhörung hatte er versucht, mit dem alten Mandras und den übrigen Räten geduldig zu sein. Sie mussten das alles erst verarbeiten. Für ihn und die anderen Männer waren die Verschleppung, die Misshandlungen, das Leid sehr real gewesen. Ein Albtraum, den sie nur knapp überlebt hatten. Manche nicht. Auf diese alten Leute wirkte dagegen alles … irgendwie abstrakt. Natürlich hatten die meisten Familienmitglieder vermisst, und jetzt wo sie ‘zurückgekehrt’ waren, konnten sie es kaum glauben. Aber das war genau der Punkt: Wie konnten sie ihre eigene Lüge glauben?

Was sollte das?!

Erkannten sie denn nicht, wie sehr die Eroberer die Dorfbewohner verachteten? Mit welcher Rücksichtslosigkeit sie ihre Ziele durchsetzen und dabei jede Gegenwehr einfach niederwalzen würden?

Bei der ersten Anhörung hatte er versucht, geduldig zu sein. Hatte die albernen Fragen an sich abperlen lassen, auf die sie gar keine echten Antworten suchten, nur Selbstbestätigung. Hatte die Fäuste geballt und sich auf die Zunge gebissen, während er den absurden Spekulationen lauschte, mit denen der Rat die Verantwortung von sich schob.

In gewissem Sinn hatten sie recht. In gewisser Weise lag es in seiner Verantwortung, seinen Fehler wiedergutzumachen. Aber der Schaden war angerichtet, jetzt brauchte er die Unterstützung des Rates, um die Dorfbewohner aufzurütteln. Stattdessen warfen sie ihm mit ihren verdammten Tabus Knüppel zwischen die Füße. Er musste den Leuten klarmachen, dass das hier erst der Anfang war. Er musste ihnen von der ‘Bodenstation’ berichten!

Die wahre Bedeutung dieses Begriffes war Ashok erst am Ende der Gefangenschaft aufgegangen, und vielleicht hätte er die verstörende Wirklichkeit nie erkannt, wäre nicht von ganz unerwarteter Seite Unterstützung gekommen. Ein kalter Schauer jagte über seinen Rücken. Ohne den Dikang, einer Widerstandsgruppe tief verborgen in den eigenen Reihen der Eroberer, wäre ihr Ausbruch genau so blutig niedergeschlagen worden wie der erste Versuch.

Gegen seinen Willen stiegen die Bilder vom Ende dieses ersten Ausbruchsversuchs wieder in ihm auf: Bei Sonnenaufgang mussten alle auf der Ebene vor der Station antreten und mit ansehen, wie die Anführer herausgetrieben wurden wie Schlachtvieh. Unter ihnen … sein Bruder Farid.

Ashok konnte es immer noch kaum glauben, dass Farid weder ihn noch ihren jüngeren Bruder Joram in sein Geheimnis eingeweiht hatte. Stattdessen hatte er diesen ersten Ausbruch ohne sie geplant. Nicht allein, aber das wusste Ashok damals noch nicht. Erst viel später, als der Dikang auch auf ihn zutrat, wurde ihm klar, was er von Anfang an hätte wissen müssen: Ohne Unterstützung von außen war jeder Gedanke an Flucht aussichtslos. Seinen Bruder hatte letztlich auch das nicht gerettet.

Das Erschießungskommando marschierte auf und Ashok würde Farids entschlossene Miene nie vergessen, als er an ihnen vorbei zum Hinrichtungsplatz geführt wurde. Sein letzter Blick galt nicht seinen Brüdern, sondern ihrem Zellengenossen Kyle. Dem Mann aus einem anderen Dorf. Kyle geriet vollkommen außer sich und wollte sich selbst in die Schusslinie werfen. Nur mit Gewalt hielten Ashok und Joram ihn davon ab. Farid ließ sich widerstandslos an ihnen vorbeizerren, den Blick fest auf Kyle gerichtet. Beinahe so, als bäte er ihn um Verzeihung. Dann stülpte man ihm einen Sack über den Kopf.

Kaum beherrschte Anspannung befiel die Gefangenen, und Ashok würde diesen Moment nie vergessen: Da stand er, wie erstarrt, überwältigt vom verzweifelten Wunsch, Farid festzuhalten und der gleichzeitigen Gewissheit, dass er im nächsten Moment für immer fort sein würde. Dass nichts und niemand ihn rettete.

Nichts und niemand.

Oberst Guo brüllte: »Anlegen – Feuer! Anlegen – Feuer! Anlegen – Feuer!«

Bei jeder Salve sirrten die Energiestöße durch die Luft. Entschieden, präzise, tödlich. Sie verursachten nicht einmal Blutvergießen. Farid und seine beiden Mitwisser brachen einfach lautlos zusammen und eine unnatürliche Stille senkte sich über Gefangene wie Soldaten. Wie versteinert schaute Ashok zu, sein Kopf vollkommen leer, wie Farid mit den anderen Leichen verladen und fortgeschafft wurde. Danach war Kyle verstummt, und auch Ashok sprach tagelang mit niemandem ein Wort.

Bis eines Tages Major Huang Lian vor ihm stand, in den Händen Farids Emaille-Ring. Nach einigem argwöhnischen Herantasten beider Seiten gab sie sich als Mitglied des Dikang zu erkennen. Der Widerstand bot seine Hilfe an – falls Ashok im Gegenzug zu einem extrem riskanten Unterfangen bereit war. Womit sie genau den Richtigen gefunden hatten. Er würde Farids Vermächtnis unter allen Umständen ehren und wenn es ihn das Leben kostete.

Und jetzt war es soweit. Jetzt musste er den Rat überzeugen.

Erwartungsgemäß blieb Ole draußen vor der Ratshalle stehen und hielt wortlos die Tür auf. Ashok fuhr sich über die brennenden Augen und holte tief Luft. Entschlossen trat er ein und baute sich vor den versammelten Räten auf. Sieben Augenpaare blickten ihm entgegen, einige zurückhaltend, einige vor allem neugierig, einige abschätzend. Bisher waren sie die Einzigen, die von dem Ausbruch wussten. Er musste sie endlich überzeugen, bevor es zu spät war.

Aber Mandras blieb störrisch: »Ich lasse nicht zu, dass du Panik unter unseren Nachbarn verbreitest!«

Ashok beherrschte sich nur mit Mühe. »Du verstehst es nicht. Wir müssen uns vorbereiten. Sie werden auf jeden Fall Rache üben!«

»Dann hättet ihr nicht herkommen sollen!«

Sprachlos starrte Ashok den alten Mann an. Zielsicher hatte er genau den wunden Punkt getroffen, der ihm beinahe körperliche Schmerzen bereitete: Er selbst trug die Verantwortung dafür, wenn sich der Zorn der Eroberer über dem Dorf entlud.

»Unfug!«, hörte er eine ältere Rätin protestieren. »Ich bin froh, dass mein Sohn und die Söhne meiner Schwester wieder da sind. Wenn du nichts Besseres beizutragen hast, dann …«

»Wir können nicht gegen die Fremden kämpfen, Eleni!«, donnerte Mandras und durchbohrte die Frau mit seinem finstersten Blick. Eingeschüchtert zog sie den Kopf ein, murrte aber weiter unverständlich in sich hinein.

Frustriert ballte Ashok die Fäuste. Ruhig bleiben, du musst ruhig bleiben, sonst erreichst du bei diesem Holzkopf gar nichts. »Von Kämpfen ist ja keine Rede«, wiegelte er ab. »Aber wir müssen wenigstens das Dorf räumen. Uns verstecken, bis Hilfe kommt.«

“Welche Hilfe?”, fragte jemand. Die Räte tuschelten untereinander und schüttelten die Köpfe. Keiner wollte das Dorf aufgeben.

»Vor den Fremden gibt es kein sicheres Versteck, sie würden uns überall aufspüren«, behauptete Mandras und alle nickten, auch Eleni.

Den Plan, den Ashok mit dem Dikang ausgearbeitet hatte, betrachteten sie mit großem Misstrauen. Insgeheim musste Ashok ihnen in Teilen recht geben: Die Grundannahme des Plans wirkte aberwitzig und es gab zahlreiche mögliche Fehlerquellen. Dennoch mussten sie es wagen. Allein waren sie den Eroberern hilflos ausgeliefert.

»Gibt es denn wirklich keine andere Möglichkeit, als dieses … Gerät … zu bergen?«, fragte Eleni jetzt zögerlich. »Ausgerechnet im Flussland?!«

Schon zweimal hatte er ihr erklärt, dass Major Huang keinen Zweifel an der Maßgeblichkeit dieses ›Kommunikationsgeräts‹ gelassen hatte und zweimal hatte einer der übrigen Räte ihn unterbrochen: »Ja, aber …!« Worauf wieder allgemeines Stimmengewirr einsetzte, von Fragen, Vorwürfen und Abwiegeln.

Mitten in diese Kakofonie erhob sich völlig unerwartet die Ratsdienerin Rona: »Ich wäre bereit, Ashok bei der Suche zu begleiten.«

Ihre eindringliche Altstimme brachte die anderen zum Schweigen. Nach einer wohldosierten Pause, in der sie jeden der Anwesenden intensiv musterte, fuhr sie fort: »Ashok hat recht, wir können nicht herumsitzen und hoffen, dass die Eroberer uns vergessen. Das werden sie nicht, und wir wissen das alle.«

Betretenes Schweigen gab ihr recht.

Während sie sich wieder setzte, trafen sich ihre Blicke, und sie nickte ihm kaum merklich zu.

Zum ersten Mal, soweit Ashok sich erinnern konnte, zog er Rona als mögliche Verbündete in Betracht. Jünger als die gewählten Räte und Mutter einer kleinen Tochter, verstand sie womöglich als Einzige, was auf dem Spiel stand. Langsam atmete Ashok aus.

Zusammen würden sie den mauernden Dorfältesten keine Wahl lassen. Huang Lians Plan war die einzige Chance, die dem Dorf noch blieb. Falls es nicht schon zu spät war.

~ ~ ~

Li Xiao stand in der Tür zum Ankleidezimmer des Patriarchen und gab sich alle Mühe, seinen ältesten Bruder nicht anzustarren. Was ihm bei all den Altersflecken und Runzeln an der ledrigen Haut nicht leicht fiel. Normalerweise verbargen maßgefertigte Uniformen und Amtsroben den Körper des Haodang Long von den Zehen bis zur Kinnspitze. Sein Gesicht wurde stets aufs Sorgfältigste so geschickt geschminkt, dass man schon direkt vor ihm stehen musste, um ihm sein Alter anzusehen. So nah kam Li Xiao seinem Bruder jedoch normalerweise nicht.

Natürlich kannte er sein wahres Alter. Das war kein Geheimnis. Shi Weis Geburtstag stand für jeden sichtbar in den Sockel seiner Jadestatue im Thronsaal eingraviert. Nun, für jeden, der Zugang zum Thronsaal hatte. Was zugegebenermaßen heutzutage nur noch auf die Mitglieder der fünf großen Familien zutraf, und auch das nur noch zu seltenen Großereignissen. Wie Hochzeiten, Einäscherungen und Geburten. In dieser Reihenfolge.

Bei der letzten Geburtsfeier innerhalb der fünf großen Häuser war Li Xiao anwesend gewesen – als anlassgebende Hauptperson. Entsprechend große Bedeutung maßen alle diesem Ereignis vor nunmehr zweiundzwanzig Jahren zu. Und letztlich war das der Grund für sein heutiges Dilemma.

»Steh da nicht rum! Komm rein, zieh dich aus, damit die Schneider Maß nehmen können«, befahl der Haodang Long. Durch Anheben einer Augenbraue gab er den Dienern zu verstehen, Li Xiao zur Hand zu gehen.

Li Xiao stöhnte innerlich auf, hielt jedoch seine Mimik unter Kontrolle. Ein Vorteil, bei den Streitkräften zu dienen, war der, dass er sich in der Regel selbst an- und auskleiden durfte. Selbst als Angehöriger des Patriarchen billigte man ihm nur die für Offiziere üblichen Privilegien zu. Ein Leibdiener gehörte nicht dazu.

Stumm ließ er jetzt geschehen, dass man ihm Jacke und Bodysuit abnahm und anfing, ihn von Kopf bis Fuß zu scannen. Dieses Getue um seine Person hatte er wahrlich nicht vermisst. Was gäbe er nicht darum, diesem Termin entfliehen zu können.

»Ich war davon ausgegangen, meine Paradeuniform bei der Zeremonie zu tragen«, versuchte er ein letztes Aufbäumen vor dem Schicksal.

Der Haodang Long, dem gerade ein reich besticktes, seidenes Untergewand angepasst wurde, schaute auf, und ein kalkulierendes Blitzen trat in seinen Blick: »Ah, ich fragte mich schon, wie lange es dauern würde, bis du es ansprichst. Aber schön, kleiner Bruder, klären wir diesen Punkt zuerst. Natürlich wirst du dein Offizierspatent vor der Hochzeit aufgeben. Am Ende der Zeremonie werde ich dich offiziell als meinen Nachfolger bestätigen. Danach wird deine maßgeblichste Pflicht im Schutz des Zweiten Hauses liegen und letzlich im Erhalt der großen Familien.«

In Li Xiaos Ohren brauste es. Das war schlimmer als befürchtet! Er hatte nie Zweifel an seiner Bestimmung gehegt. Sie zu ignorieren hatte man ihm nie gestattet. Im Gegenteil, seine Lehrer wurden nie müde, ihm die Hoffnungen und Erwartungen der Bürger auf eine neue, strahlende Zukunft unter seiner Führung einzutrichtern. Dennoch hatte er sich einen gewissen Aufschub erhofft, solange sein Bruder noch selbst die Regierungsgeschäfte führte.

So etwas wie ein Leben.

Bevor er zur Drohne an der Seite seiner Bienenkönigin degenerierte.

»Als ob das etwas nutzen wird!«, platzte es aus ihm heraus. »Vielleicht müssen die Minister von ihren eigenen Märchen überzeugt sein, um sie glaubhaft zu verkünden. Aber Sie, ältester Bruder, wissen doch selbst am besten, dass wir am Ende sind. Wir sind die Letzten. Es wird keinen weiteren Erben geben!«

»Doch, das wird es! Und du selbst hast geholfen, dafür den Grundstein zu legen!«

~ Fortsetzung folgt! ~


Vielen Dank fürs Lesen!

Kapitel 4 gibt es in einer Woche hier oder — falls du möchtest — auf Englisch in Joeys Café. Damit du nichts verpasst, kannst du auch meinen Newsletter abonnieren. Updates flattern dir dann per eMail direkt ins Haus, yay!

Bis bald, meine Beauties! <3

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