Hol’s Stöckchen!

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Nein, ich bin nicht auf den Hund gekommen.

Es geht um den berüchtigten inneren Schweinehund. Der mit dem treuen Hundeblick, der vor dir steht und dich von der Arbeit abhält. Nichts da! Jetzt gehe ich nicht im Internet Gassi. Jetzt öffne ich meine Datei und feile weiter an meinem aktuellen Roman-Projekt, jawohl!

Es ist wie mit allem anderen: Man muss sich einfach dransetzen und anfangen. Anders geht’s nicht. Ich brauche einen Kaffee? Ein Stück Schokolade? Jetzt nicht. Erst ein Kapitel durchgehen, dann gibt’s die Belohnung.

Eigentlich müsste es ganz leicht von der Hand gehen. Leichter jedenfalls als die Erstfassung zu schreiben. Leichter als die erste inhaltliche Überarbeitung. Jetzt geht es doch nur noch ums sprachliche Feilen.

Habe ich „nur“ gesagt? Think again.

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Warten …

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KokosmakronenHier sitze ich und drehe Däumchen. Der NaNoWriMo 2013 ist rum. Ich hätte zwar sicher genug Arbeit mit dem einen oder anderen unfertigen Manuskript, und „mein“ Lektor wäre der Erste, der mich zum Schreiben an den Tisch schicken würde. Aber ich bin zu hibbelig. Stattdessen vertreibe ich mir die Zeit mit Twitter. Auch schön, nur leider wenig produktiv.

Mein aller-aller-erster Roman Himmelsmacht soll jetzt ganz bald erscheinen. Und ich freu mich so darauf! Aber bis dahin ist noch viel zu tun. Lektorat, Korrektorat, Satz, umwandeln in ein Kindle-verträgliches Format, Kontrolle, hochladen.

Ich habe das Glück, engagierte, erstklassige Kollegen an meiner Seite zu wissen, und dafür bin ich von Herzen dankbar. Das bedeutet aber auch, immer wieder zu warten bis zum nächsten Arbeitsgang.

Womit lässt sich diese Zeit angenehm überbrücken? Mit Weihnachtsbäckerei natürlich, zum Beispiel:

Kokosmakronen

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Sie wachsen so schnell!

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Manuskripte, Manuskripte!Kann es eine schönere Motivation geben, als den Erfolg der eigenen Anstrengungen unmittelbar vor sich zu sehen, ihn in Händen zu halten?

Ich gestehe, jeden Morgen mindestens 1667 neu zu verfassende Wörter vor mir zu wissen, fühlt sich regelmäßig an wie eine Qual. Da hilft nur eins: persönlicher Ergeiz. Der unbedingte Wille, mir selbst zu beweisen, dass ich es schaffen kann! Dokument öffnen, die zuletzt formulierte Zeile anstarren und das runtertippen, was mir als Erstes einfällt. Manchmal ist das sofort der Auslöser für neue Ideen, die ich weiterführen kann, oft ist es kompletter Mist, der mich aber in die richtige Richtung führt. Weil ich – leider – bei meinen Manuskripten einen Hang zum Perfektionismus habe, begehe ich an dieser Stelle immer noch gerne einen Faux-pas und lösche tatsächlich Text, aber nur diesen ersten Satz, um den besseren Einstieg zu verwenden. (Und meistens lassen sich einzelne Wörter sogar wiederverwerten 😉 )

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