Hol’s Stöckchen!

0

Nein, ich bin nicht auf den Hund gekommen.

Es geht um den berüchtigten inneren Schweinehund. Der mit dem treuen Hundeblick, der vor dir steht und dich von der Arbeit abhält. Nichts da! Jetzt gehe ich nicht im Internet Gassi. Jetzt öffne ich meine Datei und feile weiter an meinem aktuellen Roman-Projekt, jawohl!

Es ist wie mit allem anderen: Man muss sich einfach dransetzen und anfangen. Anders geht’s nicht. Ich brauche einen Kaffee? Ein Stück Schokolade? Jetzt nicht. Erst ein Kapitel durchgehen, dann gibt’s die Belohnung.

Eigentlich müsste es ganz leicht von der Hand gehen. Leichter jedenfalls als die Erstfassung zu schreiben. Leichter als die erste inhaltliche Überarbeitung. Jetzt geht es doch nur noch ums sprachliche Feilen.

Habe ich „nur“ gesagt? Think again.

0

Sie wachsen so schnell!

0

Manuskripte, Manuskripte!Kann es eine schönere Motivation geben, als den Erfolg der eigenen Anstrengungen unmittelbar vor sich zu sehen, ihn in Händen zu halten?

Ich gestehe, jeden Morgen mindestens 1667 neu zu verfassende Wörter vor mir zu wissen, fühlt sich regelmäßig an wie eine Qual. Da hilft nur eins: persönlicher Ergeiz. Der unbedingte Wille, mir selbst zu beweisen, dass ich es schaffen kann! Dokument öffnen, die zuletzt formulierte Zeile anstarren und das runtertippen, was mir als Erstes einfällt. Manchmal ist das sofort der Auslöser für neue Ideen, die ich weiterführen kann, oft ist es kompletter Mist, der mich aber in die richtige Richtung führt. Weil ich – leider – bei meinen Manuskripten einen Hang zum Perfektionismus habe, begehe ich an dieser Stelle immer noch gerne einen Faux-pas und lösche tatsächlich Text, aber nur diesen ersten Satz, um den besseren Einstieg zu verwenden. (Und meistens lassen sich einzelne Wörter sogar wiederverwerten 😉 )

0